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Die PR-Branche macht eine Revolution durch. Es sind die Auswirkungen der sozialen Medien und der größere Bedarf an zuverlässigen Informationen als je

Soziale Medien sind zu einem wichtigen Instrument der Imagebildung, der Kommunikation mit Journalisten und direkten Empfängern geworden. Sie haben die Landschaft der Public-Relations-Branche radikal verändert, aber es gibt immer noch Platz auf dem Markt für traditionelle Presse, Radio und Fernsehen - so Experten und Vertreter von PR-Agenturen aus Großbritannien, Deutschland, Polen und den USA, die sich an der Debatte "Kommunikation - Trends" beteiligten. Die internationale Perspektive". Zu den wichtigsten Trends, die sich auf die Zukunft der Branche auswirken werden, gehören auch die Glaubwürdigkeit der Botschaft und die zunehmende Betonung der Überprüfung von Informationsquellen.

- Die traditionellen Medien sind immer noch ein sehr wichtiger Kanal für unsere Kunden, aber die Bedeutung der digitalen Medien und sozialen Netzwerke wächst rasant. Für die meisten unserer Kunden sind die neuen digitalen Medien genauso wichtig wie die traditionellen Medien. Das bedeutet große Herausforderungen und Veränderungen in unserer Arbeitsweise. Früher haben wir direkt mit Journalisten gearbeitet, d.h. wir hatten Kontakte zu einer relativ kleinen Gruppe von Empfängern, die unsere Inhalte nutzten und Informationen veröffentlichten. Heute erreichen wir dank der sozialen Medienkanäle ein breites Publikum - sagt James Kelliher, Geschäftsführer der Newseria Biznes Nachrichtenagentur Whiteoaks International PR-Agentur.

Soziale Medien sind ein wichtiges Instrument für PR-Fachleute, die Imagebildung und die Kommunikation mit Journalisten und Meinungsbildnern. Fast keine PR-Kampagne kommt ohne die Einbeziehung der sozialen Medien aus.

- PR kann heute ohne Social Media nicht mehr existieren, sie sind zu einem wichtigen Teil unseres Angebots geworden. Die Herausforderung für uns als PR-Spezialisten besteht darin, uns auf Veränderungen einzustellen. Wir müssen flexibel sein, ständig lernen und sicherstellen, dass wir die effektivsten Instrumente einsetzen, um unsere Kunden mit ihrer Botschaft zu ihren Zielgruppen zu bringen", betont James Kelliher.

Maura FitzGerald, Mitbegründerin und Partnerin von Version 2.0 Communications, betont, dass die sozialen Medien es ermöglichen, das Publikum direkt mit der gewählten Botschaft zu erreichen, Meinungsführer zu erreichen und mit ihnen in einen Dialog zu treten. Dies verändert die Landschaft der Public-Relations-Branche radikal. Sie schätzt auch, dass sich PR und soziale Medien sehr gut ergänzen, aber die traditionellen Medien, d.h. Presse, Radio und Fernsehen, erreichen immer noch ein breites Publikum und bleiben sehr wichtig, um längere und tiefgründigere Geschichten zu zeigen.

- PR-Vertreter müssen nicht nur verstehen und verfolgen, was in den traditionellen Medien geschieht, sondern auch in den sozialen Medien aktiv sein. Wir müssen Twitter, Facebook oder LinkedIn verstehen, das sich zu einem sehr wichtigen Werkzeug für unsere Kunden entwickelt, ebenso wie Instagram, das in den USA zu einem beliebten Facebook-Werkzeug geworden ist. In 10-15 Jahren wird es noch traditionelle Medien, Presse, Radio, Fernsehen geben, aber immer mehr Menschen werden Social-Networking-Plattformen nutzen, um andere mit ihrer Botschaft zu erreichen. Die Menschen werden dieses Medium besser verstehen und effektiver nutzen können", sagt Maura FitzGerald.

- Der Beruf des PR-Profis verändert sich stark, wir als Berater von Organisationen müssen wissen, was los ist, welche Neuheiten ausprobiert werden müssen, welche Richtung es sich lohnt, einzuschlagen. Wir müssen ständig auf dem Laufenden sein, um zu wissen, wie wir sie für unsere PR-Aktivitäten nutzen können. Die Unternehmen sind auch immer mehr bereit, sich auf neue Werkzeuge, Innovationen einzulassen. Sie sehen, dass man nicht nach den alten Regeln handeln kann. Wir haben einen neuen Markt und eine neue Generation, die auf eine ganz andere Art und Weise kommuniziert. Es ist unmöglich, die alten Instrumente auf die neue Realität anzuwenden, und die Unternehmen können sie sehen", fügt Dorota Sapija, Geschäftsführerin von Omega Communication, hinzu.

Heute sollte ein Unternehmen - auch wenn es nicht in den sozialen Medien präsent ist - genau darauf achten, wer über es schreibt und was es auf diesem Kanal schreibt. Wichtig ist, dass dank der Kommunikation in den sozialen Medien mit direktem Zugang zu den Zielgruppen - heute hat die PR, die jahrelang nur mit Medienarbeit identifiziert wurde, an Bedeutung gewonnen und kann in Organisationen wirklich eine strategische Rolle spielen.

- Wir sollten uns darum bemühen, dass PR in die Strategie und das Reputationsmanagement des Unternehmens einbezogen wird. Die Reputation war schon immer wichtig für Unternehmen, aber im Moment unterliegen sie einer viel breiteren Bewertung, weil sie von Kunden, von allen Personen, die mit dem Unternehmen in Kontakt stehen, bewertet werden. Diese Menschen können ihre Meinung sofort durch soziale Medien oder Kommunikatoren ausdrücken. Dies macht es notwendig, dass Unternehmen sich viel mehr um ihr Image und die Art und Weise kümmern, wie sie ihre Beziehungen pflegen - nicht nur zu den Medien, sondern auch zu Einzelpersonen. Es ist bekannt, dass eine kritische Meinung in den sozialen Medien für das Gesamtbild eines Unternehmens und für die Wirtschaft sehr schmerzhaft sein kann", betont Dorota Sapija.

Der Direktor von Omega Communication schätzt, dass neben der wachsenden Bedeutung der sozialen Medien ein wichtiger Trend in der PR-Branche die Rückkehr zu Glaubwürdigkeit und vertrauenswürdigen Informationsquellen sein wird.

- Die Menschen beginnen immer stärker Informationen zu verifizieren, Quellen zu prüfen, sie werden immer besser im Umgang mit digitalen Quellen ausgebildet, und das sind gute Nachrichten für die PR", betont Dorota Sapija.

Social Media und Trends in der PR-Branche waren das Hauptthema der Debatte "Kommunikation - Trends" der letzten Woche. Internationale Perspektive", organisiert von der WIN PR Group, an der Vertreter von PR-Agenturen aus Großbritannien, Deutschland, USA und Polen teilnahmen.

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